18. August 2017

Einparkhilfe Test – Stressfrei und sicher auf engem Raum einparken

EinparkhilfeBei einer Einparkhilfe handelt es sich um einen Rückfahrwarner, der mit einer unterschiedlichen Anzahl von verschiedenen Sensoren ausgestattet ist und den Vorgang des Einparkens eines Fahrzeugs immens erleichtert. Ein Einparksystem ist vor allem dann vorteilhaft einzusetzen, wenn man oftmals auf engem Raum einparken muss.

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Modelle

Als Parkdistanzkontrolle gilt jede Form der Vorrichtung eines Gerätesystems, welches das Einparken eines Fahrzeugs bei eingeschränkten Sichtverhältnissen um einiges erleichtert. Einparkhilfen arbeiten mit diversen unterschiedlichen Techniken, wodurch man sowohl passive als auch aktive Einparksysteme differenziert.

Passive Einparksysteme

Bei passiven Rückfahrwarnern, die kabellos funktionieren, werden Orientierungspunkte geltend gemacht, an denen der Fahrzeugfahrer die Position seines PKWs einordnen kann. Zu den Orientierungspunkten zählen sowohl Punkte am PKW als auch Anhaltspunkte auf dem Parkplatz.

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Aktive Einparksysteme

Einparkhilfen, die elektrisch betrieben werden, lassen sich in ganz unterschiedlichen Varianten differenzieren. Auf einem Display wird der Abstand zu einem anderen Fahrzeug oder Gegenstand, wie beispielsweise einer Hauswand mittels eines optischen und/oder akustischen Signals angezeigt.

Bei akustischen Funk-Systemen werden Warntöne abgegeben, die lauter und schneller wahrzunehmen sind, je mehr sich das Fahrzeug dem Hindernis nähert. Besonders beliebt sind optisch-akustische Systeme, bei denen man vor dem Signal auf einem kleinen Display erkennen kann, wie sich das Auto dem Hindernis nähert. Wenn der Abstand unter 30 Zentimeter liegt, setzt zusätzlich ein akustisches Signal ein.

Die einzelnen Einparkhilfen können die Informationen entweder über Ultraschall-, Laser-, Radar- oder Kamera-basierte Einparksysteme erhalten. Darüber hinaus gibt es Fahrzeuge, die mit selbstlenkenden Systemen ausgestattet sind.

EinparkhilfesensorEinparkhilfen für Fahrzeuge mit Ultraschall-Sensoren

Ultraschall-basierte Einparksysteme sind mit Sensoren ausgestattet, die in die Stoßstangen des Fahrzeugs integriert werden. Damit man diese nicht so leicht erkennen kann, sind  bzw. lassen sich diese Sensoren in der Wagenfarbe lackieren. Wie viele Ultraschallsensoren in die Fahrzeugstange eingebaut werden können, hängt ganz allein von der Breite des Fahrzeugs ab. Auf dem Produktmarkt unterscheidet man 2-,4- und 6-Kanal-Systeme.

Die Sensoren, welche eine runde Formgebung besitzen, werden in die Stoßstange eingebaut. Prinzipiell lässt sich sagen, dass, je mehr Sensoren das Einparksystem besitzt, desto genauer misst das System. Die Sensoren senden und erhalten Signale auf Ultraschallbasis, die sie dann an das Steuergerät übermitteln. Das Steuergerät errechnet aus der Laufzeit der Ultraschallsignale die Distanz zwischen dem Sensor und dem Hindernis.

Heutzutage werden Ultraschall-basierte Geräte auch dazu genutzt, den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen zu ermitteln. Aufgrund dieser Technologie wird erzielt, dass Auffahrunfälle minimiert werden. Einparksysteme basierend auf Ultraschall-Technologie, können an dem eigenen Fahrzeug selbst nachgerüstet werden.

Einparkhilfen für Fahrzeuge mit Radar-Sensoren

Die Messmethode der Radar-basierten Einparksysteme ist der Ultraschall-basierten Methode sehr ähnlich. Anstatt Ultraschallsignale werden in diesem Fall Radarsignale ausgewertet. Der Radar wird durch die Stoßstange hindurch gemessen, weshalb es keine sichtbaren Sensoren gibt. Auch wenn man mit diesem Einparksystem schneller mit dem Fahrzeug rückwärtsfahren kann, warnt der Parkassistent auf Radarbasis schnell vor Hindernissen.

Das Radar-basierte Einparksystem ist im Gegensatz zu Ultraschallquellen nicht sehr empfindlich. Zudem sind diese Einparkhilfen in Bezug auf die Kosten, das Gewicht und den Technikaufwand sehr günstig. Nachteilig anzumerken ist jedoch, dass die Sensoren vor starkem Regenwasser warnen, welches von der Stoßstange abfließt.

EinparkenKamera-basierte Einparkhilfen

Eine Kamera, die am Fahrzeug-Heck arretiert werden kann, ist ebenso erleichternd beim Einparken in eine Garage. Die Umgebung hinter dem Fahrzeug wird gefilmt und auf dem Display auf einem Monitor angezeigt. Die Einparksysteme lassen sich durch ein Abstandsmesssystem ergänzt erarbeiten.

Der Vorteil von Kamera-basierten Einparkhilfen ist, dass selbst niedrige Hindernisse erkannt werden können. Parksensoren hingegen erfassen nicht immer jedes kleinste Hindernis. Kamera-basierte Einparkhilfen lassen sich durch sogenannte Surround-View-Systeme nachrüsten.

Sowohl vorne als auch unter den Außenspiegeln des Fahrzeugs sind Weitwinkelkameras arretiert. Die Bilder werden entzerrt und auf dem Bildschirm im Fahrzeug-Innenraum arretiert. Bei einigen Gerätschaften werden die Kameras am Seitenspiegel angebracht und bieten einen hervorragenden Blick auf den Verkehr. Auf diese Weise kann Bordsteinkontakt beim Einparken vermieden werden.

Selbstlenkende Einparksysteme als Rückfahrwarner

Neben den oben genannten Einparkhilfen gibt es auch selbstlenkende Einparksysteme zum Nachrüsten ohne Bohren, die die Vorgänge des Lenkens als Parkassistenten automatisch übernehmen. Der Fahrzeugfahrer muss während des Einparkens lediglich Gas geben und die Bremse betätigen. Die Messsensorik ist bei einem aktiven Abstandswarner quer zur Fahrtrichtung ausgerichtet. Bei einigen dieser Einparksysteme ist eine zusätzliche Kamera zum korrekten Rückwärtsfahren vorhanden bzw. muss erworben werden.

Kaufkriterien

Einparkhilfe BoarddisplayEinparkhilfen sorgen für einen besseren Überblick über die Lage bzw. über die Umgebung hinten am Fahrzeug. Modern designte Gerätschaften sind mit Ultraschallsensoren versehen, die den Bereich hinter dem Fahrzeug erkennen und optische bzw. akustische Warnsignale aussenden, wenn es zu eng wird beim Einparken. Parkassistenten mit Ultraschall-Sensoren können selbst bei Gebrauchtwagen an der Stoßstange oder am Nummernschild angebracht werden.

Alternativ kann man das Einparksystem auch von einem Fachmann anbringen lassen. Falls man den Parksensor selbst einbauen möchte, ist es ratsam, ein Modell zu wählen, welches mit einer ausführlich beschriebenen Bedienungsanleitung geliefert wird. In Bezug auf die Verarbeitungsqualität des Einparksystems ist anzumerken, dass es sehr wichtig ist, ein stabiles, wasserdichtes sowie hochwertiges Parkpilot-Produkt zu wählen.

Bei Ultraschall-basierten Systemen, die in die Stoßstange des Fahrzeugs eingebaut werden, ist es wichtig, dass sich ein passender Bohrer im Lieferumfang befindet, mit dem man die Sensoren einfach in die Stoßstange des Geräts integrieren kann. Wichtig beim Kauf zu beachten ist des Weiteren, dass die elektronische Einparkhilfe mit ausreichend notwendigem Zubehör geliefert wird. Vor allem sollte man darauf achten, dass alle Kabel eine ausreichende Länge besitzen. Vor allem die Kabel von den Sensoren zu dem Steuerdisplay müssen lang sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der beim Kauf einer Parkhilfe beachtet werden sollte, ist die Erfassungsreichweite der integrierten Sensoren, welche mindestens 150 Zentimeter betragen sollte. Des Weiteren ist es ratsam ein Einparksystem mit lackierbaren Sensoren zu wählen. Das akustische Signal sollte, wenn möglich, sehr gut gehört werden können – ein integrierter Lautstärkeregler ist hier von Vorteil.

Machen Sie sich außerdem keine Sorgen, wenn Sie mit der neu installierten Einparkhilfe in die Waschanlage fahren. Sie kann dadurch nicht kaputt gehen. Außerdem würde es jedes mal ja viel zu viel Arbeit erfordern, die Einparkhilfe wieder auszubauen.

Sie können die Sensoren der Einparkhilfe außerdem auch lackieren. Allerdings sollten Sie dazu Ahnung von der Materie haben, da man dabei einige Dinge beachten muss. Einfaches „drüberstreichen“ funktioniert also nicht. Lassen Sie es deshalb lieber von einem Fachmann erledigen.

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Vor- und Nachteile

Vorteile einer Einparkhilfe:

  • deutlich weniger Parkschäden
  • Einparken macht mehr „Spaß“ und weniger Stress
  • das Einparken in kleine Parkplätze wird möglich
  • ür viele neure Autos nachrüstbar
Nachteile einer Einparkhilfe:

  • muss nachträglich eingebaut werden

Fazit

Wenn das eigene Fahrzeug noch nicht mit einem Rückfahrsensor ab Werk ausgestattet ist, ist es empfehlenswert sich ein Einparksystem zuzulegen. Dank modernster Technik gibt es eine Vielzahl diverser unterschiedlicher Einparkhilfen, die selbst tote Winkel ausrechnen können. Eine modern ausgestattete, funktionsreiche Einparkhilfe erleichtert das Parken eines Kraftfahrzeugs besonders auf engem Raum.

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